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Das Baumot - Dieselpartikelfiltersystem

System-Merkmale:

VERT- und TÜV (ABE) zertifiziert

Euro 1/2/3 + BAUMOT DPF = grüne Feinstaubplakette

Passives System mit selbsttätiger Regeneration

Hohe Russ-Abscheiderate / Verminderung der Partikelemissionen um 99%

Betrieb mit normalem, schwefelarmem oder schwefelfreiem Dieselkraftstoff

    möglich, ohne Zuführung von Diesel-Additiv.

Zusätzlich hohe Verminderung von geruchsverursachenden Kohlenwasserstoffe

    (HC) und toxischem Kohlenmonoxid (CO) um über 90%

Filtermodul durch einfaches Öffnen von Spannbändern schnell herausnehmbar

Filterregeneration bereits bei niedrigen Abgastemperaturen (ab 220 °C)

24-Stunden Dauerbetrieb ohne Stillstandszeiten (auch bei niedriger Motorlast)

Geringer Abgasgegendruck (ca. 50 - 80 mbar)

Hohe Lebensdauer durch mechanisch hochbelastbare Bauweise

Einfache Montage / Lieferung als Schalldämpfer-Nachbau (Bausatz)

Zwei Jahre Vollgarantie bzw. 4000 Betriebsstunden

Gehäuse komplett aus rostfreiem hochtemperaturbeständigem Edelstahl

Permanente Funktionskontrolle mit Abgasgegendruck-Anzeige

Aufzeichnung und Überwachung der Filterfunktion mit Datenlogger

 

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Dieselpartikelfilter

Dieselpartikelfiltertyp: Katalytisch beschichteter Kombifilter

Der DPF Dieselpartikelfilter ist ein innovatives, patentiertes Reinigungssystem, welches das Abgas der Dieselmotoren von Rußpartikeln, Kohlenwasserstoffen (HC) und Kohlenmonoxid (CO) weitestgehend befreit. Die selbstreinigende Eigenschaft des Filters macht aufwendige Regenerationsprozeduren (elektrische Heizung, Austausch - oder Wechselfilter, Dieselbrenner, externe Heizstationen etc.) und die Verwendung von Diesel-Additiven als Regenerationshilfe überflüssig. Die selbstreinigende Eigenschaft erreicht der Dieselpartikelfilter durch eine spezielle katalytische Beschichtung der Filteroberfläche. Somit arbeitet der Partikelfilter als "Kombi-System", Partikelfilter und Katalysator gleichzeitig.

Produkt Beschreibung

Der DPF Dieselpartikelfilter besteht aus einem keramischen "Wall-Flow" Monolithen, der mit einer Kombination aus einer hochaktiven "Washcoat" und einer speziellen Edelmetall-Formulierung beschichtet ist. Der Filterblock aus Aluminiumoxid ist in einem Edelstahlgehäuse in einer elastischen Lagerung gegen mechanische Schwingungen fixiert. Das patentierte Abgasreinigungssystem vermindert sowohl Diesel-Partikel (PM) wie auch die gasförmigen Schadstoffe Kohlenmonoxid (CO) und Kohlenwasserstoffe (HC). Die Partikel werden dabei zunächst im Monolith gefiltert und zusammen mit den gasförmigen Stoffen durch Kontakt mit der Beschichtung des Monolithen zu unschädlichen Substanzen (CO2 , und H2O) katalytisch umgewandelt. Die Filtration der Partikel erfolgt bei der Durchströmung des Abgases durch die porösen Kanalwände ( "Wall-Flow") des Monolithen. Die Einströmkanäle sind jeweils am Ende verschlossen, somit strömt das Abgas gezwungenermaßen durch die Beschichtung auf der Kanaloberfläche und durch die dünnen Zwischenwände (ca. 0.4 mm stark). Durch die Vielzahl der einzelnen Kanäle ergibt sich eine sehr große Filteroberfläche und folglich eine hohe Speicherfähigkeit für Russpartikel.

Prüfungen und Abnahmen

Alle Filtersysteme werden individuell nach den vorgeschriebenen Abgas- und Geräuschprüfverfahren geprüft und abgenommen. In Deutschland ist das Filtersystem gemäß den Richtlinien der TRGS 554 (Maschinenbetrieb in geschlossenen Räumen), für den Off-Road Einsatz, für den Straßeneinsatz sowie für stationäre Motorenanlagen nach den Vorschriften der TA-Luft geprüft und zugelassen. In der Schweiz wurde die "VERT-Prüfung" für die Filter-Zulassung erfolgreich bestanden (gemessene Partikel-Abscheiderate: 99.7%) und das Filtersystem in die "Schweizer Filterliste" aufgenommen. In Österreich ist das Filtersystem nach den Bestimmungen des Arbeitsschutz-Inspektorates sowie der AUVA zugelassen. In einer durchgeführten TÜV-Untersuchung (Prüfbericht Nr. S-134.99.008.00) an einem Mercedes Benz Motor (OM 457 HLA II), hat das Filtersystem einen Partikelwert von 0,01 g/kWh (nach 96/1/EG/EC) und erreicht damit bereits den für das Jahr 2008 geplanten EURO 5 Grenzwert!

Dieselpartikelfilter für Baumaschinen

Funktionsweise und Emissionsverminderung

Die katalytische Beschichtung des Dieselpartikelfilters bewirkt eine Herabsetzung der Rußentzündungstemperatur auf Werte, die es erlauben, den Filter ohne weitere Hilfsmittel wie Ausbrennstation, On-Board Dieselbrenner, elektrische Heizung oder Additive als vollständig passives System zu betreiben.

Um eine ausreichende Filter-Regeneration zu gewährleisten genügen Abgastemperaturen über 250° C, welche jedoch nur hin und wieder erreicht werden muss.

Durchgeführte Abgasuntersuchungen bei unabhängigen Abgasprüflaboren ergaben eine Emissionsverminderung um über 99% für Partikel (PM), 100% für Kohlenwasserstoffe (HC) und 96% für Kohlenmonoxide (CO).

Filterbetrieb

Das patentierte Filtersystem ist speziell für den Einsatz bei Abgastemperaturen unterhalb von 300°C entwickelt worden, so dass auch Dieselmotoren mit niedrigem Belastungszyklus mit einem selbstreinigenden Partikelfilter ausgerüstet werden können. Der Dieselpartikelfilter kann mit standardmäßigem Dieselkraftstoff (Schwefel-Gehalt 350 ppm) oder auch mit schwefelarmem Dieselkraftstoff (Schwefel-Gehalt 50 ppm) betrieben werden. Die patentierte katalytische Beschichtung des Partikelfilters reduziert die Zündtemperatur des Dieselrusses von etwa 700°C auf unter 250°C. Zur Oxidation der Partikel und der gasförmigen Schadstoffe wird nur die vorhandene Abgaswärme benötigt. Damit wird die selbsttätige und kontinuierliche Regeneration des Filters gewährleistet, sowie hohe Temperaturspitzen im Partikelfilter vermieden. Der Dieselpartikelfilter benötigt im Gegensatz zu herkömmlichen Filtersystemen weder eine externe Energiequelle (elektrische Heizung, Diesel-Brenner), noch Kraftstoff-Additive für die Filter-Regeneration

Funktionsgarantie

Da zur Oxidation der Russpartikel und der gasförmigen Schadstoffe nur die vorhandene Abgaswärme genutzt wird, muss die Abgastemperatur nur über etwa 25 Prozent des gesamten Fahrzeug-Einsatzes bei 220°C bis 250°C liegen. Dies wird von jeder Baumaschine erreicht.

Installation /Montage

Das Filtersystem kann schnell und einfach anstelle des Schalldämpfers im Abgasstrang montiert werden. Passgenaue Bausätze zur Filtermontage anstelle des Schalldämpfers werden für jede Baumaschine geliefert.

Durch die hervorragende schalldämmende Wirkung des Filters im hohen und niedrigen Frequenzbereich kann der Partikelfilter anstelle des Schalldämpfers montiert werden ohne dass dabei die Geräuschemissionen ansteigen. Die in Schallprüflabors durchgeführten Messungen, u.a. bei Herstellern von Schalldämpfern für Baumaschinen zeigen, dass die geräuschdämpfende Wirkung des Partikelfilter vergleichbar gut oder sogar besser ist als die des Serienschalldämpfers.

Der Schalldämpfer-Austausch ermöglicht eine schnelle und einfache Montage. Im Vergleich zu konventionellen Filtersystemen, welche mit zusätzlichen Montageeinrichtungen und Bauteilen auf der Haube der Baumaschine montiert werden müssen, bedeutet dies eine große Zeiteinsparung. Auch wird dadurch nicht die Sicht des Maschinisten beeinträchtigt.

Referenzen: In Deutschland sind aktuell über 1.200 Filtersysteme bei Baumaschinen in Betrieb. In der Schweiz befinden sich über 4000 Filtersysteme und in Österreich über 250 Filtersysteme im Einsatz bei Baumaschinen. Von zahlreichen Baumaschinenherstellern ist das Filtersystem ab Werk bzw. von deren Landesvertretungen erhältlich.


Filterfunktionsüberwachung

Der Filter ist mit je einem Anschluss für Druck- und Temperaturüberwachung ausgestattet. Die Funktionskontrolle des Filtersystems erfolgt durch eine kontinuierliche Überwachung des Abgasgegendrucks am Filtereingang. Dazu wird der Gegendruck mittels einer Gegendruckanzeige stets für den Fahrer angezeigt und mit einer elektronischen Filterüberwachung mit Datenlogger automatisch kontrolliert und aufgezeichnet.

Filtersystem im Baumaschinen-Einsatz

Die Verwendung des Dieselpartikelfilters bei Baumaschinen setzt ein äußerst robustes und zuverlässiges System voraus. Gerade im Tunnelbau werden härteste Anforderungen an das Filtersystem gestellt. Stillstandszeiten sind nicht tragbar, die Maschinen müssen im 3- Schicht-Betrieb 7 Tage in der Woche eingesetzt werden können. Gerade in diesem Bereich hat sich das Filtersystem besonders bewährt. Alle namhaften deutschen, österreichischen und schweizer Tunnelbauunternehmen setzten das Filtersystem erfolgreich ein. Auch im Halleneinsatz zeigen sich seine Vorzüge. Es sind keine Stillstandszeiten für die Filterreinigung notwendig, da keine Filterheizung oder Dieselbrenner eingeschaltet werden muss bzw. das Filterelement für den Russabbrand nicht für den Anschluss an einer externen Heizstation demontiert werden muss. Somit steht die Maschine stets zur Verfügung und der Filter verbraucht keine zusätzliche Energie, was auch der Umwelt zu Gute kommt.

   

 

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